
#01 Shel Kapuso – Haut
#02 Cut Copy – Lights And Music
#03 Cartridge – The Woods
#04 Port O’Brien – I Woke Up Today
#05 Kristoffer Ragnstam – No One Told Me
#06 Marbert Rocel – Tttictictac
#07 Death Cab For Cutie – Long Division
#08 Giovanni Ferrario -Honeymoon In Tribeka
#09 CSS – Alala
#10 Kaizers Orchestra - Man Mot Mann [Live]
#11 The Ting Tings – Great DJ
#12 Psapp – The Words
#13 Wolke – Möbelstück
#14 Final Fantasy & Ed Droste – Possibly Maybe
#15 Marsen Jules – Extracts
und als Zugabe:
#16 Matmos – Rainbow Flag
Auf unserer Myspace-Seite könnt ihr euch das ganze auch im Durchlauf anhören.
Liebe Leser,
auch diesen Monat soll es wie immer das Mixtape geben. Trotz des anstehenden Immerguts gibt’s kein Immergutmixtape. Schon aus Trotz nicht. Außerdem ist das viel zu umständlich
#01 Shel Kapuso - Haut
Vor Ewigkeiten durch einen netten Chat mit einem User im ME-Forum kennen gelernt. Die Band hat’s leider bisher noch nicht wirklich geschafft - keiner kennt sie und keiner will sie kennen. Ich finde sie fabelhaft! Mit ihrem Mix aus irgendwie…allem - da hört man Sigur Ros und dann doch wieder feinsten Synthie-Pop mit Ambient Nuance. Durch die treibenden Beats zeigt sich dann doch immer noch der Verweis auf den Trip Hop. Hier und da noch eine traditionelle Tanzmusik. Perfekt! Dazu gibt es noch deutsche Texte - die, ich gebe zu, nicht sonderlich erwähnenswert sind - und wirklich netten, flexiblen Gesang. Ich kenne keine Musik, die irgendwie in diese Richtung geht - für mich was völlig neues und absoluter Wiedererkennungswert. Keine Ahnung warum das keiner merkt. Vom Album “18 Versuche” gibt es sage und schreibe 6 Tracks zum Download. Auf der Homepage einfach auf die kleine Kassette oben links klicken.
#02 Cut Copy - Lights And Music
Diese Band kannte ich bis zur Zusammenstellung des Mixtapes nicht - Dank an Tonspion! Feinster (Electro)Pop mit leichter Chill Out Note und dann doch wieder tanzbar. Nanu.
#03 Cartridge - The Woods
Habe irgendwann mal im ME von der Band gelesen. Damals gab es noch keinen Artikel, nur eine kleine Erwähnung hinten im Plattenregister. Jetzt sind sie groß und kommen zum Immergut. Ich freu mich. Nette kleine dänische Band, die schönen, gemütlichen Indiepop macht. Die Stimme eher schrammel-Indie, die Musik dann doch eher Electro-Indie. Nennt man doch Indietronics, den Electro-Indie, oder?! Ihr merkt, ich bin nicht sonderlich gut mit Schubladen.
#04 Port O’Brien - I Woke Up Today
Auch hier: Dank an Tonspion. Erinnert mich stark an Broken Social Scene, dieses Quintett aus Alaska. Nur….BESSER! Fast schon wie Arcade Fire. Gewagte Behauptung, sowieso nicht zu stützen auf nur einen Song, denn ich kenne nicht mehr. Ist aber trotzdem so!
#05 Kristoffer Ragnstam - No One Told Me
Christopher, nur mit K und doppel f - ein Skandinavier also. Schwede um genauer zu sein. In der Intro entdeckt und gleich angehört. Schöne Musik, gutes Songwriting. Aber doch anders, als man es von einem “typischen skandinavischen Songwriter” erwartet. Irgendwie mystischer und mit viel mehr Strom gemacht, die Musik. Wahrhaft schön, sehr nette Stimme die auch sehr gerne mal die Höhen austestet.
#06 Marbert Rocel - Tttictictac
Anfang des Liedes: “An was erinnert mich das?” - Kann es mir irgendwer sagen? Ich habe schon fast die Vermutung eins meiner eigenen Lieder begann einmal so. Vielleicht gibts ja aber noch die richtige Antwort von EUCH!
Die Musik lässt mich an Kings Of Convenience denken. Der Beat, die Stimmen und die Eingängigkeit der Musik dann doch eher an Chill Out. Aber das liegt ja auch alles nicht so weit auseinander bei dem Erlend.
#07 Death Cab For Cutie - Long Division
Klassiker. Ungewohnt rockiger Anfang, die Gitarre eingangs lässt an Built To Spill denken. Doch die Stimme machts dann doch wieder klar: Das sind Death Cab For Cutie. Der Track ist vom neuen Album “Narrow Stairs”, welches doch insgesamt, meiner Meinung nach, was rockiger und gitarrenlastiger daher kommt.
#08 Giovanni Ferrario - Honeymoon In Tribeka
Weder der Name des Interpreten, noch der Titel des Liedes lassen Großes vermuten. Wenn man als Italiener Giovanni heißt und dann zu allem Übel auch noch Ferrario mit Nachnamen - das erfüllt wohl alle Klischés. Hinter dem Namen steckt aber tatsächlich Großes: einer der bedeutensden Underground Musiker Italiens ist Giovanni Ferrario, bekannt durch seinen Job als Gitarrist von PJ Harvey. Jetzt bringt er sein erstes Solo-Album und das klingt vielversprechend. Warum erinnert mich der Track an Deus? Ich glaube, das ist der treibende Beat.
#09 CSS - Alala
Ja, CSS. Da braucht man eigentlich nicht viel sagen. Einfach toller, eingängiger und trotzdem mitreißender Electroclash.
#10 Kaizers Orchestra - Man Mot Mann [Live]
Aufgenommen in Berlin von Radio 1. Kennengelernt irgendwann als ich anfing Campus Charts zu hören. Leider erst mit dem letzten Album “Maestro”, das insgesamt ziemlich einschlug. Dieser Track ist komischerweise anscheinend keinem Album zugehörig - vielleicht ein reiner Live-Song? Auf jeden Fall toll und “danceable”. Einen weiteren Song zum Download gibt’s auf der Fanseite.
Die nervige Sauerstoffmaske ist mit dem neuen Album übrigens auch endlich weg.
#11 The Ting Tings - Great DJ
Kenne ich auch erst seit gestern. Klassischer Indiepop mit passender weiblicher Stimme. Recht minimalistisch. Deswegen aber nicht schlecht. Äußerst catchy ist der Refrain, das lädt zum Mitsingen ein. In dieser Hinsicht vielleicht ein bisschen Metric??
#12 Psapp - The Words
Psapp…kann man nicht beschreiben. Sie sind eine der besten und einzigartigsten Bands die mir je über den Weg gelaufen ist. Hammond Orgel, Geklapper und Geklimper auf allen Seiten ist das Markenzeichen des Duos. Las ich nicht mal, dass sie verheiratet sind? Naja, auf der Homepage steht nichts entsprechendes, also mag ich auch nichts falsches behaupten. Auf jeden Fall heißen sie nicht gleich - das passt schonmal nicht. Nicht zu vergessen bei der Beschreibung ihrer Musik: die besondere Stimme von Sängerin Galia Durant. Muss man einfach anhören um zu wissen was ich meine
Achja: der ein oder andere kennt Psapp vielleicht vom Soundtrack von Grace Anatomy. Ich kenne sie aus der Intro. Wenn’s die nicht gäbe….
#13 Wolke - Möbelstück
Den Bekanntheitsgrad dieser Band kann ich gar nicht einschätzen. Eine meiner liebsten deutschsprachigen Bands. Sehr minimalistisch: Gesang, Bass, Keyboard, Drums vom Keyboard und zwei Männer. Aber nur einer singt. Sehr poppig, sehr melancholisch teilweise. Voll meins. Haben ihren Auftritt in Dortmund verschoben, das war sehr traurig, sonst könnte ich erzählen wie toll sie Live sind.
#14 Final Fantasy & Ed Droste - Possibly Maybe
Ein bisschen Björk geht immer. Hat auch Final Fantasy so zugegeben, als er darüber erzählte, er habe festgestellt, dass Björks Musik jene sei, die er durch sein Leben hinweg am meisten gehört hat. Dem zollt er Tribut und nimmt kurzerhand ein Cover von “Possibly Maybe” auf. Der Original-Track ist auf Björks “Post” zu finden.
#15 Marsen Jules - Extracts
In Dortmund verpasst und tieftraurig. Die Musik kann ich nicht in Worte fassen. Es scheint als mache Marsen Jules mit klingenden Glocken und Eiszapfen Musik. Entspannung pur, schöner Ambient.
#16 Matmos - Rainbow Flag
Und schon wieder Björk - naja indirekt. Durch letztere habe ich nämlich Matmos kennengelernt, die großen Anteil an Björks Album “Vespertine” hatten. Mit “Civil War” und “The Rose Has Teeth In The Mouth Of A Beast” liefern sie die besten Electro-Frickel-Experimental Alben der letzten Jahre. Die Musik ist im wahrsten Sinne des Wortes hand-made - alle Geräusche werden von den beiden Amerikanern selbst erzeugt. Rainbow Flag stammt vom neuen Album “Supreme Baloon”.



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