
Das TJJ hat gesehen: Wo ist Fred?
Filme mit Til Schweiger sind aus Prinzip erstmal durch, Filme mit Jürgen Vogel prinzipiell erstmal super. Alexandra Maria Lara ist sowieso ganz nett und Christoph Maria Herbst und der Typ, der bei Marienhof mitspielt – naja ich weiß ja nicht. Also gehe ich völlig unvoreingenommen (soweit dies möglich ist) in den Film. Wo ist Fred? ist ein recht schlechter Name für einen Film und die Handlung ist recht skurill. Fred (Til Schweiger) ist verlobt mit Mara und die hat einen furchtbaren Sohn, der einen Ball von Alba Berlin haben will. Aber nicht nur irgendeinen Ball, sondern genau den, den irgendsoein super Spieler immer nur auf die Behindertentribüne wirft. Und wenn Fred Mara heiraten will, braucht der Sohn den Ball.
Was nun geschieht ist mehr als skurril und ich habe selten einen Film gesehen, der so sehr in das Genre Komödie passt. Fred muss irgendwie an den Ball kommen und sein Kumpel Alex, der von Jürgen Vogel gespielt wird, hat die Wahnsinnsidee, Fred einfach als Behinderten auszugeben. Es kommt, wie es kommen muss, Fred fängt den Ball und ist am Ziel seiner Träume. Aus diesen holen ihn Vanessa von den No Angels, die ...

Das TJJ schaut...Little Miss Sunshine
Little Miss Sunshine, ein Film, der bereits 2006 erschien und dessen Titel im ersten Moment an misslungene Teeniekomödien à la Girls United oder Eine wie keine erinnert. Anders als an die eben genannten Filme glaubte an diesen Film anfangs niemand. Wiederum anders als die eben genannten Filme wurde dieser zu einem der größten Überraschungserfolge des Jahres.

Die zehnjährige Olive lebt mit ihrer Familie; den Eltern, ihrem Großvater und ihrem fünfzehnjährigen Bruder Dwayne, in der Provinz im Süden der Vereiningten Staaten. Bereits am Anfang des Films offenbart sich dem Zuschauer mit was für durchgeknallten Charakteren er die nächsten 98 Minuten verbringen darf. Zu der Familie stößt Olives schwuler Onkel Frank, der gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurde und wegen einem versuchten Selbstmord nicht mehr alleine leben darf. Olives Bruder Dwayne ist großer Nietzsche Fan und hat beschlossen nicht mehr zu reden, ehe er sich seinen Traum Pilot bei der AirForce zu werden erfüllt hat. Der Großvater, ein geiler alter Sack (immer hat er Pornoheftchen dabei), ist hoffnungslos ehrlich und nimmt noch dazu gerne Mal eine Dosis Heroin (zu viel). Olives Vater kommt sofort als Verlierer rüber, nichtsdestotrotz leitet er Seminare darüber, wie man erfolgreich und ein richtiger Gewinner sein kann. Die kleine Olive selbst hat den großen Traum Schönheitskönigin zu werden und trainiert dafür täglich mit ihrem Opa. Die einzig normale in der Familie scheint Mutter Sheryl zu sein, die mit aller Kraft versucht das Familienchaos unter einen Hut zu kriegen und es jedem so recht wie möglich zu machen. Gerade als Frank in der Familie ankommt, erfährt Sheryl per Telefonanruf von ihrer Schwester, dass Olive es wegen der Disqualifizierung einer anderen Kandidatin in die Endauswahl des Schönheitswettbewerbs "Little Miss Sunshine" in New Mexico geschafft hat. Um der Tochter den größten Wunsch zu erfüllen macht sich die ganze Familie in einem alten VW-Bus auf die Reise durch halb Amerika. Verschiedene Hindernisse überwindend kommen sie ohne Opa Edwin (wenn ihr wissen wollt warum, dann schaut!) gerade pünktlich zum Beginn des Wettbewerbs an. Dort führt Olive ihre Show zu Ehren des Großvaters auf und überrascht sowohl die Familie als auch das Publikum. Ob positiv oder negativ - seht selbst!